Siegburg / Kaum zeigt sich die Sonne im Frühjahr, da lockt sie die ersten Cabrios auf die Straße. Cabriofahren macht eben besonders viel Spaß und das ist sicherlich ein Grund dafür, dass jetzt die Preise für Gebrauchte mit dem Klappdach im Frühjahr steigen. Aber neben den gestiegenen Kaufpreisen kommen auch noch gestiegene Spritkosten und teurere Versicherungs- prämien hinzu. Offen fahren ist eben immer teurer als das kutschieren einer geschlossenen Limousine.
Dennoch lassen sich einige Euros sparen, indem man nach günstigeren Assekuranzen umschaut. Deshalb raten auch Verbraucherschützer zum Prämienvergleich. Schließlich sind beim Fahrzeug- typ Cabrio schnell Beitragsdifferenzen von bis zu 100% jährlich auszumachen.
Um das günstigste Angebot zu ermitteln, bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Der wohl mühseligste Weg ist bei den Versicherungs- unternehmen im Internet zu rechnen. Der Nachteil hier: Es kostet viel Zeit, denn jede Versicherungs- gesellschaft verlangt eine ausführliche Daten- eingabe. |
Da ist es für den Konsumenten oft einfacher schriftliche Angebote anzufordern. Jedoch antworten nicht immer alle Unternehmen auf derartige Anfragen. Gerade die besonders günstigen "online"- Versicherer bieten nur die Möglichkeit der Angebotsberechnung via Internet.
Durchgesetzt hat sich mittlerweile der Onlinevergleich. Doch bietet diese recht bequeme Alternative auch Fallstricke. So findet man bei einigen Internetportalen keine Direkt- versicherungen. Verständlich, aus Sicht der Portale, zahlen diese KFZ- Versicherer doch keine Vermittlungsprovision.
Um auf Nummer Sicher zu gehen, rät Karl-Heinz Reimer, Chef des unabhängigen Verbraucherportals www.FSS-online.de, sollte man darauf achten, dass im Vorfeld schon auszumachen ist, welche Unternehmen am Vergleich teilnehmen. Fehlen hier die großen Direktversicherer ist Vorsicht geboten.
Ebenfalls sollte die Möglichkeit bestehen, bestimmte Leistungen in den Schutz mit einzubeziehen oder auszuschließen. "Sich nur am Beitrag zu orientieren kann spätestens im |
Leistungsfall fatale Folgen haben. Es ist eben ein Unterschied, ob nur der "Marderbiss" oder der "Marderbiss mit Folgeschaden" eingeschlossen ist. In der ersten Variante wird z.B. nur das angeknabberte Kabel ersetzt. In der zweiten Version wird der durch das defekte Kabel entstandene Motorschaden bezahlt" so Reimer.
Doch auch bei der Berechnung sollte man auf der Hut sein. Wählt man zum Beispiel nicht die gängigen Teil- oder Vollkaskokonstellationen, fliegen so manche Versicherungsunternehmen aus dem Ranking. Deshalb empfiehlt es sich zunächst die eine gängige Variante mit 300,-- Euro Selbstbehalt (SB) für die Vollkasko (VK) und 150,-- Euro für die Teilkasko (TK) berechnen.
Um Kosten zu sparen hilft meist aber auch der Anruf bei seiner KFZ- Versicherung. Werden die Unternehmen nämlich mit günstigeren Prämien der Konkurrenz konfrontiert, räumen manche Sonderrabatte ein, um den Kunden nicht zu verlieren.
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